Action & Abenteuer, Animation, Fantasy | Erscheinungsjahr: 2005 | Geschaut: 2005-2008 im Fernsehen | Schauspieler: Zach Tyler Eisen, Mae Whitman, Jack De Sena, Dante Basco
- Staffel 20 Folgen
- Staffel 20 Folgen
- Staffel 21 Folgen
★ 10
Besser war und wird es nicht mehr

Es gibt nur ganz wenige Serien, bei denen ich ohne zu zögern sagen würde: Das ist perfekt. Avatar – Der Herr der Elemente gehört für mich genau in diese Kategorie. Mehr noch: Es ist bis heute die beste Serie, die ich jemals gesehen habe. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich daran so schnell etwas ändern wird.
Diese Serie hat meine Kindheit geprägt wie kaum ein anderes Werk. Bis heute gibt es Momente, in denen ich nur ein paar Sekunden des Soundtracks höre und sofort wieder das Gefühl habe, nach Hause zu kommen. Dabei ist es nicht nur Nostalgie. Auch heute, viele Jahre später, funktioniert Avatar noch genauso gut wie damals. Vielleicht sogar noch besser, weil man mit zunehmendem Alter immer mehr Details erkennt, die einem als Kind völlig entgangen sind.
Die Animation ist wunderschön und hat bis heute ihren ganz eigenen Charme. Natürlich sieht man ihr ihr Alter hier und da an, aber genau das macht sie irgendwie zeitlos. Jede Nation fühlt sich einzigartig an, jede Landschaft erzählt ihre eigene Geschichte und das Worldbuilding gehört bis heute zum Besten, was ich jemals in einer Serie gesehen habe.
Dazu kommt ein Soundtrack, der mich wahrscheinlich emotionaler trifft als jeder andere. Es gibt Melodien aus dieser Serie, die mich innerhalb weniger Sekunden komplett abholen. Musik und Bilder greifen hier perfekt ineinander und schaffen Momente, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde.
Was Avatar aber für mich wirklich über alle anderen Serien hebt, ist die Geschichte. Vom ersten Moment an gibt es einen klaren roten Faden. Die Serie weiß immer ganz genau, wohin sie möchte. Sie verliert sich nie in unnötigen Nebenhandlungen und vergisst dabei trotzdem nie ihre Figuren.
Jede Reise, jede Begegnung und jede Entscheidung fühlt sich wichtig an.
Und genau so baut man Antagonisten auf. Feuerlord Ozai ist nicht deshalb so beeindruckend, weil er ständig präsent ist. Sondern weil die Serie über drei Staffeln hinweg konsequent auf diesen einen Moment hinarbeitet. Schon in der ersten Folge weiß man, wie diese Geschichte irgendwann enden wird. Trotzdem wird der Weg dorthin nie langweilig. Im Gegenteil. Dadurch wächst die Spannung mit jeder Folge immer weiter.
Ich finde es immer wieder faszinierend, dass diese Serie bereits 2005 etwas geschafft hat, woran heute noch unzählige große Produktionen scheitern: ein vernünftiges Ende. Kein künstliches Offenhalten für weitere Staffeln. Kein Finale, das plötzlich alles über den Haufen wirft. Sondern ein Abschluss, der sich verdient anfühlt. Alles, was vorher aufgebaut wurde, findet seinen Platz. Genau deshalb gehört das Finale für mich bis heute zu den besten überhaupt.
Für mich ist Avatar – Der Herr der Elemente nicht einfach nur eine großartige Animationsserie. Es ist ein Maßstab. Eine Blaupause dafür, wie man Figuren entwickelt, Geschichten erzählt und Emotionen aufbaut. Ich wünschte, mehr Serien würden sich daran orientieren.
Wenn mich heute jemand fragt, welche Serie er unbedingt gesehen haben muss, gibt es für mich nur eine Antwort. Avatar – Der Herr der Elemente. Ein Wort reicht eigentlich völlig aus. Perfekt.
Verfügbar bei: https://www.justwatch.com/de/Serie/Avatar-The-Last-Airbender

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